Last Minute Hochzeitsplanung mit Maleika Weddings

Last Minute Hochzeitsplanung mit Maleika Weddings

Liebe Stefanie, Du bist Hochzeitsplanerin – und bietest u.a. auch einen Last Minute Check für Brautpaare an. Worum geht es da?

Ja, genau, ich biete einen so genannten „Wedding Check“ für alle Brautpaare an, die mit Ihrer Planung in den letzten Zügen sind und es nur noch um Feinheiten und Abstimmungen geht.

Gemeinsam mit dem Paar schaue ich mir die Unterlagen an: Haben sie an alle Details gedacht? Sind beispielsweise alle Dienstleister informiert und gebrieft? Sind alle Dienstleister, die miteinander in Verbindung stehen, schon in Kontakt?

Zusammen mit dem Brautpaar besprechen wir alle geplanten Details, prüfen, ob sie an alles gedacht haben und erstellen einen für das Paar individuell gefertigten Ablaufplan ihrer Traumhochzeit, den das Brautpaar seinen Dienstleistern und Helfern am Tag der Hochzeit zur Verfügung stellen kann.

Außerdem erarbeiten wir gemeinsam mit dem Pärchen gegebenenfalls noch eine To-Do-Liste mit noch zu erledigenden Aufgaben.

Wir stehen dem Paar als erfahrener Hochzeitsplaner in einem umfassenden persönlichen Gespräch zur Seite und setzen der Planung das Sahnehäubchen auf! Und es gibt immer was Leckeres zu trinken und zu essen dazu ;)

 

In ein, zwei, drei Wochen findet die Hochzeit statt… Woran sollte ich als Braut unbedingt denken?  

Jedes Brautpaar sollte sich eine Checkliste zusammenstellen mit seinen ToDo’s und den wichtigsten Meilensteinen. Man sollte in jedem Fall auch an Feinheiten denken wie beispielsweise Kontaktdaten der Dienstleister, wenn kann keinen Zeremonienmeister gebucht oder ernannt hat. Es ist wichtig, dass zum Beispiel die Location über Programmpunkte informiert ist, Kontaktdaten der verschiedenen Dienstleister hat und ein Ablauf festgelegt ist. Das ist vor allem wichtig, wenn man mehrere Highlights setzt.

 

Lampenfieber ist so ein Thema – wie kann ich dafür sorgen, dass ich am Tag der Hochzeit nicht vor Aufregung vergehe?

 Viele haben Angst, dass etwas nicht klappt oder etwas schief läuft. Mit genügend Vorlauf, einem Zeremonienmeister – dieser muss nicht zwingend gebucht werden sondern man kann auch die Trauzeugen bitten, sich um den Ablauf zu kümmern – kann man schon durchatmen. Und oftmals ist es so, dass wenn Kleinigkeiten dann nicht ganz rund laufen, die Gäste es nicht einmal merken. Aber das bedarf natürlich auch ein wenig der Planung.

 

Was sind Deine Überlebenstipps für Bräute am Tag der Hochzeit selbst?

Überlebenstipps – sehr schön! Also, wenn ich spüre, dass meine Bräute morgens bspw. beim Getting Ready sehr nervös sind, gibt’s auch gerne schon mal einen Prosecco oder einen leckeren Tee. Je nachdem was gewünscht wird.

Im Grunde genommen sollte man immer daran denken: es ist der Tag des Brautpaares. Wichtig ist, dass man zusammen ist, seine Liebsten um sich hat und positiv in den Tag startet. In jedem Fall empfehle ich keiner Braut morgens noch einmal „eben in die Location zu flitzen um zu schauen, ob die Dekoration noch schön ist“. Lasst Euch helfen liebe Bräute – dann kann nichts schief gehen.

 

Was hältst Du von kurzfristigen Bastelaktionen?

Eigentlich nichts. Wobei es dann auch darauf ankommt, was noch gebastelt werden soll, in welcher Kürze der Zeit und vor allem wie viel. Gemeinsam mit meinen Bräuten versuche ich spätestens 2-3 Wochen vor der Hochzeit alles fertig zu haben bzw. die Dekoration zum Beispiel komplett zu haben. Kleinigkeiten kann man eventuell noch besorgen, aber man sollte keinen großen Bastelaktionen mehr starten.

 

Je näher der große Tag rückt, desto stressiger wird es auch – nicht selten kommt es bei Paaren kurz vorher noch einmal zum Streit. Oder zum Streit mit der Mama, den Schwiegereltern, der Trauzeugin… Hast Du einen Tipp fürs Brautpaar?

Durchatmen. Natürlich geht es um diesen einen wunderbaren Tag – aber dieser Tag sollte kein Grund zum Streiten sein. Oft ist es so, dass die Bräutigame sich nicht so mit der Materie Hochzeit – vor allem dem Thema Dekoration – auseinander setzen wie die Bräute. Aber ich kann euch sagen, liebe Bräute, es liegt nicht daran, dass er sich nicht für Euren gemeinsam großen Tag interessiert sondern Euch einfach Dinge überlassen will. Und das sollten Bräute hinnehmen – und sich freuen, dass sie das alleine entscheiden dürfen, welche Servietten jetzt genau genommen werden. Die Rosafarbenen oder die Hellrosafarbenen.

Und bei wichtigen Entscheidungen sollte sich das Brautpaar gemeinsam beraten und auch entscheiden. Es ist ihre Hochzeit und sie sollten auch das letzte Wort haben. Wenn man weiß, dass gewisse Entscheidungen vielleicht zu Streit führen könnten, dann sprecht einfach nicht darüber – es sei denn, die Personen müssen mit einbezogen werden.

Viele können sich gewissen Dinge einfach nicht vorstellen – und wenn es vielleicht vorher zu einem Streit geführt hätte, behaltet es für euch – wenn es dann am Tag der Hochzeit soweit ist, finden es so oder so alle wunderbar. Zumindest ist das meistens so.

 

Mehr Infos zu Stefanie und ihrer Arbeit als Hochzeitsplanerin findet Ihr hier:

Jenny ist die Gründerin von Brautkästchen - außerdem arbeitet sie als freie Traurednerin und Hochzeitsplanerin und hat zusammen mit zwei Freunden den Online-Marktplatz Brautflohmarkt gegründet. Ihr seht schon... sie ist durch und durch verrückt nach Hochzeiten.

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